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Unser Immunsystem – Teil 4: Die Entstehung unserer Abwehr

Wir haben in den letzten Teilen unserer Reihe „Unser Immunsystem“ gesehen, wie unsere innere Abwehr aufgebaut ist und wie sie arbeitet. Nun ist es an der Zeit die Entstehungsgeschichte zu betrachten.

Das angeborene Immunsystem

Es gibt Bestandteile unseres Immunsystems, die schon in unseren Genen festgelegt sind. So wirkt unsere Haut beispielsweise mit Talg, Schweiß und Normalflora als Schutzbarriere und Wachstumsbremse für schädliche Eindringlinge. Das Enzym Lysozym ist in Speichel und Tränenflüssigkeit enthalten und bekämpft ebenso Mikroorganismen. Und auch unser Verdauungstrakt sorgt mit Magensäure, Enzymen und die Darmflora für den Abbau vieler Angreifer. Auch die Bildung von Fresszellen findet bereits im Mutterleib statt. Sie können einfache Eindringlinge und schlecht entwickelte Zellen in sich aufnehmen und abbauen. Einen allumfassenden Schutz kann das angeborene Immunsystem aber nicht leisten. Es braucht spezialisierte  Abwehrkräfte.

Immunschutz durch die Muttermilch eingesaugt

Schon im Mutterleib teilt die Mutter mit ihrem Kind einige ihrer Antikörper. In den letzten Wochen vor der Entbindung wandern einige Antikörper über die Plazenta zum Kind und unterstützen das angeborene Immunsystem bei der Abwehr. Diese geliehenen Antikörper schützen das Kind aber nur 3-4 Monate, da das kindliche Immunsystem noch nicht in der Lage ist,  ausreichend Nachschub zu produzieren. Auch nach der Geburt wird das Kind durch die Mutter mit einem bestimmten Immunschutz  versorgt. Über die Muttermilch werden Antikörper übertragen, die auf den Schutz der oberen Atemwege und des Darms spezialisiert sind.

Die ersten Schritte

Während der mütterliche Immunschutz langsam nachlässt, bereiten sich die kindlichen Abwehrkräfte auf die eigene Abwehr vor. Der Körper bildet dabei zunächst Millionen zufälliger Abwehrkräfte, die verschiedene Identifikationsmerkmale im Auge haben. In dieser frühen Phase unterscheiden die Abwehrkräfte noch nicht zwischen fremden und körpereigenen Zellen. Ist einer dieser jungen Antikörper auf eine körpereigene Zelle programmiert und dockt zufällig an eine solche an, stirbt er automatisch ab. Erst so lernt das Immunsystem nicht den eigenen Körper anzugreifen.

Das erworbene Immunsystem

Die zufällig gebildeten Antikörper reichen bei weitem nicht um das große Spektrum der möglichen Eindringlinge abzudecken. Das Immunsystem muss also seine Kenntnisse über weitere mögliche Angreifer erweitern und sich spezialisieren. Das kann es aber nur, indem es in Kontakt mit neuen Feinden kommt. Erst dann können genügend Informationen gesammelt werden, um passende Antikörper zu bilden. Gleichzeitig werden Gedächtniszellen gebildet, die im Fall einer erneuten Infektion schneller reagieren können. Kann das kindliche Immunsystem schon früh den Umgang mit neuen Krankheitserregern üben, kann es später besser mit diesen Krankheiten umgehen.

Bild: pixabay.com

Zum 1. Teil der Blog-Serie "Unser Immunsystem": Erste Barrieren und Abwehrzellen

Zum 2. Teil der Blog-Serie "Unser Immunsystem": Antikörper und Killerzellen

Zum 3. Teil der Blog-Serie "Unser Immunsystem": Strategien der Abwehr

Zum 5. Teil der Blog-Serie "Unser Immunsystem": Ein Fehler im (Immun-) System

Zum 6. Teil der Blog-Serie "Unser Immunsystem": Stärkung des Immunsystems

 

Kategorien: Immunsystem, Abwehrkräfte

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