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Positiver Stress – Energiequelle für Körper und Geist

Zu viel Arbeit, zu viele Anforderungen, zu viele Probleme – Stress wird allgemeinhin als negativ wahrgenommen. Doch es gibt auch Momente im Leben, da beflügelt uns der Stress, gibt uns Energie und erleichtert uns die Arbeit – der sogenannte Eustress.

„Stress macht krank, das glauben viele, Stress macht aber auch gesund.“ sagt Prof. Joachim Kugler, Gesundheitswissenschaftler der TU Dresden. Denn Stress ist per se nicht negativ. Er entsteht, wenn wir neuen Situationen gegenüber stehen, die wir in irgendeiner Art und Weise bewältigen müssen. Der Körper reagiert darauf mit einer erhöhten Durchblutung und besseren Sauerstoffversorgung des Körpers – vorerst also nichts Schlechtes. Das ist auch der Grund, warum wir uns in Freizeitparks oder beim Anschauen eines Horrorfilms ganz bewusst Stress-Situation aussetzen. Stress wird dann nicht als negativ, sondern als Herausforderung gesehen – und zur Belohnung schüttet das Gehirn jede Menge Glückshormone aus.1

Der Begründer der Stress-Theorie Hans Seyle spricht von einer idealen Lebensführung, die er als »altruistischen Egoismus« bezeichnete. „Da sich Stress grundsätzlich nicht vermeiden lasse, müssten die Menschen ihr Leben in einer Art und Weise führen, die es ihnen ermöglicht, viel Eustress und wenig Distress zu erfahren.“Wie schafft man das nun?

Zuerst müssen wir ergründen, warum uns manche Situationen negativ stressen und andere positiv. Was steckt dahinter? Warum erledige ich diese Arbeit gern und jene ungern? Was motoviert mich, mehr zu leisten? Und was tue ich mit Begeisterung?

Hilfreich zur Erklärung ist das 3-K-Modell nach Kehr. Es geht davon aus, dass drei Bereiche für unsere Motivation eine Rolle spielen: unser Bauch, da wo unsere innere Motivation entsteht; der Kopf, der unsere Ziele festlegt; die Hand, die unsere Fähigkeiten ausführt. Nur wenn alle drei Bereiche gleichermaßen angesprochen werden, kommt es zum Flow – also dem Erlebnis, das uns positiven Stress empfinden lässt.3 Die grundlegende Frage lautet also: Welche Arbeit erfüllt mich innerlich, fordert meine geistigen Fähigkeiten und geht Hand in Hand mit dem, was ich an Fertigkeiten beherrsche?

Der erste Schritt ist also, sich selbst besser zu verstehen. Der zweite: sich bewusst Ruhepausen zu suchen, um die soeben erlebte und bewältigte Stress-Situation abzuschließen und den Erfolg genießen zu können. Und last but not least: in jeder Stress-Situation herauszufinden, ob es nicht doch eine positive Seite daran gibt, denn nur so kann sich langfristig etwas in unserem Umgang mit Stress verändern – nur so kann der Distress zum Eustress werden. 

 

 


Kury, Patrick (2012): Der überforderte Mensch: eine Wissensgeschichte vom Stress zum Burnout. Frankfurt am Main: Campus Verlag

Vgl. Kehr, H.M. (2005): Das Kompensationsmodell der Motivation und Volition als Basis für die Führung von Mitarbeitern. In: R. Vollmeyer & C.J. Brunstein (Eds.), Motivationspsychologie und ihre Anwendung (pp. 131 – 150). Stuttgart: Kohlhammer.

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