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Immunsystem

Liebes Immunsystem,

Immunsystem

es ist Zeit, dass ich dir schreibe, denn du bist ein verlässlicher Freund. Fürsorglich begleitest du mich durch den Tag. Ich weiß, dass du ein Leben lang für mich in die Bresche springst. Trotzdem strapaziere ich oft genug deine Loyalität, lass dich im Stich. Ich versuche dich auszutricksen und stehe dann wieder da und erwarte deine Hilfe. Ich hoffe, dass ich es wieder gut machen kann und du meinen schmählichen Umgang verzeihst.

Vor allem im Winter, wenn in Bus und Bahn geniest und gehustet, in Kindergärten und Schulen die Nase hochgezogen wird und ich mich am liebsten hinter der Tageszeitung vor den herausgeschleuderten Bazillen meiner Mitmenschen verschanzen würde, dann wird mir klar, wie wichtig es ist, dass du gut funktionierst, dein Abwehrmechanismus in Gang setzt, deine Helfer informierst und mich vor Erregern wie Bakterien, Viren und Pilzen, aber auch vor Parasiten und einigen Tumorzellen schützt.

Doch auch bei dir ist irgendwann Schluss, irgendwann hat deine Belastbarkeit ein Ende. Dann reagierst du anfällig auf negative äußere und innere Einflüsse. Temperaturschwankungen, falsche Essgewohnheiten, Erkältungswellen und Stress können dich aus der Fassung bringen und Nährboden sein für sich schnell vermehrende krankmachende Bakterien.

Laut einer repräsentativen Umfrage der Techniker Krankenkasse zu Ernährungsgewohnheiten der Deutschen wurde jetzt veröffentlicht, dass nur in der Hälfte der Haushalte täglich einmal eine selbstgekochte Mahlzeit auf dem Tisch steht, die aber nur bei einem Drittel der Befragten auch wirklich ausgewogen ist.

Bei jungen Leuten unter 25 sieht es mit gesunder Ernährung noch erbärmlicher aus. Sie gaben an, mindestens dreimal wöchentlich in einen Schnellimbiss zu gehen oder beim Lesen, Internetsurfen oder Fernsehen sich das Essen hinunterzuwürgen. Es ist nicht schwer sich auszumalen, wie krank man bei diesen Lebensumständen auf Dauer werden kann und wie wenig Energie daraus zu ziehen ist.

Es muss mehr Gleichgewicht her. Ein Geben und Nehmen. Vitalstoffe sind das, was dich antreibt, weiter in mich zu investieren. Ausreichend Vitamine, Mineralien und Spurenelemente unterstützen dein Bemühen, helfen dabei uns wieder in inniger Bestform zu präsentieren. Rosig, sportlich, geistig flexibel und voll Tatendrang. Eigentlich ganz einfach. Man braucht nur etwas Verstärkung. Und die kommt zum Beispiel vom Zellerneuerer Vitamin C. Er reichert sich in den Leukozyten an, um zur Abwehr von Viren und Bakterien beizutragen und hilft bei der Produktion neuer weißer Blutkörperchen. Auch das Schönheitsvitamin A und das Zellschutzvitamin E beeinflussen dein System und fangen aggressive freie Radikale ab. Vitamin C greift Vitamin E unter die Arme, wenn es um seine antioxidative Wirkung geht. Vitamin D ernährt sich hauptsächlich von Sonnenlicht. Doch in den sonnenarmen Wintermonaten kriegt der Körper nicht genug davon. Er reagiert mit Mangelerscheinungen. Viele Ärzte behaupten, dass wir Nordeuropäer dauerhaft unter Vitamin-D-Mangel leiden und sich bei regelmäßiger Einnahme Krebserkrankungen und Knochenschäden vermeiden ließen. Neue Studien haben sogar entdeckt, dass die Menschen, die einen Vitamin-D-Mangel aufwiesen, doppelt so oft krank waren, als die, die ausreichend über dieses Vitamin verfügten. Auch Zink kann ein Ungleichgewicht zwischen den Zellarten wieder normalisieren. Wer zu wenig Zink zu sich nimmt, ist häufiger erkältet. Und wer dem nicht entscheidend entgegenwirkt, kann richtig krank werden. Es ist Bestandteil von Enzymen und schützt so die Körperzellen vor oxidativem Schaden wie es auch Selen zu tun pflegt. Das aus dem Bienenharz gewonnene Propolis und die Vitalstoffe in der Heilpflanze Echinacea sollen die Produktion von Antikörpern in den Abwehrzellen fördern. Helfer gibt es also zu genüge.

Wenn du signalisiert, dass du Unterstützung brauchst, dann ist es von Vorteil, wenn man sich mit deinem Charakter, deiner komplexen Beschaffenheit etwas auskennt und deine Launen als Warnzeichen deuten kann. Im Notfall verteidigst du meinen Körper. Du wirst bei unliebsamem Besuch eines Krankheitserregers aktiv. Spezielle Blutkörper produzieren Antikörper.

Die körpereigene Abwehr besteht aus zwei Elementen, die über komplexe Mechanismen miteinander verbunden sind. Ein Teil ist angeboren, der andere erworben. Die so genannte angeborene, unspezifische Abwehr richtet sich gegen alle Gegner des Körpers. Sie ist schnell und wirksam. Zu ihr gehören Fresszellen sowie natürliche Killerzellen. Dagegen bildet sich die so genannte spezifische Abwehr im Laufe des Lebens aus und kämpft somit gezielt gegen bereits bekannte Erreger.

Mit deinen angeeigneten Fähigkeiten kannst du dir merken, wie du gegen bestimmte Eindringlinge vorgehen musst. Zwar können die Krankheitserreger noch immer in den Körper gelangen, aber die Eindringlinge werden sofort erkannt und das Abwehrsystem kann sie zerstören, bevor die Erreger erneut krank machen. Auch unsere Haut ist Bestandteil des Abwehrsystems. Sie ist das größte Organ des Menschen und ist mit einem pH-Wert von 5,7 leicht sauer. Mit dieser Säure werden bereits viele Keime direkt auf der Hautoberfläche abgetötet. Die Schleimhäute, die in der Nase und der Luftröhre stecken, sorgen mit ihren winzigen Härchen dafür, dass Eindringlinge hängen bleiben. Beim Husten und Niesen werden Krankheitserreger sowie Schmutz über den Schleim nach draußen geschleudert. Auch Speichel und Tränen können Erreger unschädlich machen, sowie die  Magensäure, die Blase und die Harnröhre. An unterschiedlichen Körperstellen werden verschiedene Immunzellen gebildet und zum Kampf gegen Erreger abgestellt.

Liebes Immunsystem, ich wünsche mir, dass du mich weiterhin verteidigst. Ich verspreche dir, auf mich zu achten. In meinem eigenen Interesse. Ich werde meinen Körper mit vitalisierenden Nährstoffen versorgen, mir immer wieder Pausen gönnen, Freiräume schaffen. Den Stoffwechsel aktivieren, meine Seele massieren, mich und mein Leben in Balance bringen.

Danke.