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Burnout

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Unser Leben wird schneller, anstrengender und unberechenbarer. Die Anforderungen der modernen Welt nach Leistung und Erreichbarkeit fast rund um die Uhr lassen viele von uns an die Grenzen ihrer Belastbarkeit gehen.

Nach wie vor gibt es keine internationale allgemeingültige Definition von Burnout. Die biopsychosozialen Ätiologiemodelle sind noch unausgereift, Für die Wirksamkeitsnachweise von Therapien ist es noch zu früh. Nichtsdestotrotz hat das Burnout-Syndrom eine enorme gesellschaftliche Relevanz. Die Fehlzeiten aufgrund psychischer Diagnosen haben von 1998 bis 2009 um 76 % zugenommen. In Deutschland leiden neueren Umfragen zufolge bis zu 25 % aller Erwerbstätigen an Burnout. Symptome wie Erschöpfung, Schlafstörungen, Konzentrations- und Gedächtnisprobleme, Ruhelosigkeit, Verzweiflung und körperliche Beschwerden sind nur einige von vielen, die auftreten können, wenn der Mensch zu lange unter Stress steht und keine Regenerationsphasen mehr einbauen kann. Der Übergang von chronischem Stress zu einem Burnout-Syndrom verläuft meist schleichend und endet häufig in einem Zusammenbruch der normalen psychischen und körperlichen Funktionen. Soweit muss man es nicht kommen lassen!

Durch chronischen Stress kann im Körper - vereinfacht dargestellt - das normale physiologische Gleichgewicht zwischen stressinduzierten Botenstoffen und stressausgleichenden Botenstoffen gestört werden. Dadurch kann es nicht nur zu einer vermehrten Kortisolausschüttung, sondern langfristig auch zu neuronalen Veränderungen im Gehirn kommen.

Ernährungstherapeutische Maßnahmen ermöglichen, dass dem Körper Stoffe (z.B. die Aminosäure L-Tryptopan enthalten u.a. in Quinoa - Hauptbestandteil von BIOY Mental up - und Sesam) zugeführt werden, aus denen Serotonin hergestellt werden kann. Serotonin ist ein Botenstoff des Gehirns, der depressiven Verstimmungen und Ängsten entgegenwirkt. Einen ähnlichen Wirkmechanismus findet man bei modernen Antidepressiva, den sogenannten Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI). Durch sie erhöht sich Serotoninspiegel im Gehirn. Langfristig eingenommen, wirken sie antidepressiv.

Es gibt andere, innere und äußere Faktoren, die eine Burnout-Spirale hervorrufen. Manchmal ist es gut, einen psychologischen oder ärztlichen Psychotherapeuten zu rate zu ziehen, um z.B. ein zu starkes Bedürfnis nach Anerkennung oder eine eingeschränkte Fähigkeit zur Abgrenzung zu thematisieren und zu bearbeiten. Es gibt zahlreiche Studien, die gezeigt haben, dass eine regelmäßige körperliche Betätigung Symptome der Erschöpfung, Schmerzen und Depressionen deutlich abschwächen. Stressmanagement durch Achtsamkeitstraining, Yoga oder Meditation haben große, präventive und kurative Bedeutung. Insgesamt ist es wichtig, dass man seine eigenen Ressourcen, Fähigkeiten und Energiequellen findet, um sie den Anforderungen des Lebens entgegenzustellen. So dass sich langfristig ein Gleichgewicht einstellt.

Wer den Verdacht hat an einem Burnout-Syndrom zu leiden, sollte einen Arzt, Apotheker oder psychologischen Psychotherapeuten konsultieren. 

Quellen:

Richard Lazarus, Susan Folkman: Stress, appraisal, and coping.
Springer, New York 1984

Dr. James A. Duke, Heilende Nahrungsmittel, Goldmann Arkana,
München 2010

Diana Drexler, Das integrierte Stressbewältigungsprogramm ISP,
Klett-Kotta, 2012

Jens Gaab, Ulrike Ehlert, Chronische Erschöpfung und
Chronisches Erschöpfungssyndrom, Fortschritte der
Psychotherapie, Hogrefe, Göttingen 2005

Arnold Bakker, The Job Demands-Resources model: state of the
art, in : Journal of Mangerial Psychology, Vol 23 (2007)

Techniker Krankenkasse, F.A.Z.-Institut

Robert Koch-Institut www.rki.de, www.awmf.org